Album des Monats
Wolves in the Throne Room - Two Hunters
Ein Album, dass zwar schon im letzten Jahr erschienen ist, aber trotzdem erst jetzt entdeckt wurde und deshalb nun hier erscheint. Eine interessante Wendung, die sich im letzten Jahr mit Moonsorrow bereits ankündigte, hat nun seine erste Vollendung gefunden. Nämlich die Entdeckung von düsterem, elegischen Metal. Dark/Death Metal wird ja normalerweise im hohen Norden Europas produziert, anders aber mit Wolves in the Throne Room, die aus dem Nordosten der USA stammen. Dabei klingen sie, als wären sie den Fjorden und Seen Skandinaviens entsprungen, obwohl durchaus Anleihen an Isis zu erkennen sind.
Diese Platte ist einfach phantastisch, ähnlich, wie der Vorgänger "Diadem of 12 Stars". Dabei ist zu sagen, dass der Verfasser Metal an sich eher zwiespältig gegenübersteht. Die wohl furchtbarste Eigenart dieses Genres ist der Gesang der Mehrheit der Musik dieser Sparte. Ein hohes Fistelsingen, von dem vermutet wird, dass es von den zu engen Jeans herrührt. Prominentester Vertreter dieser Gattung von Furchtbarmetal ist Manowar, die man sich nur unter extremsten Schmerzzuckungen anhörenn kann. Dann doch lieber das skandinavische Gegrunze und Gegröhle. Dies ist auch bei Wolves in the Throne Room vertreten, dazu ein Wahnsinnsgeknüppel auf dem Schlagzeug und Gitarrenflächen, die wie bereits erwähnt, an Musik der Gattung Isis, Mogwai und den Constellation-Veröffentlichungen erinnert.
9/10
Anderes
Dark Fortress - Eidolon
Um beim Genre zu bleiben, hat eine der bekannteren Dark Metal Bands ein neues Album herausgebracht. Sehr weniger flächig als Wolves und knüppeliger. Eben purer Dark Metal. Trifft im Moment meine Stimmung.
6/10
Niels Fervert - Du kannst mich an der Ecke rauslassen
Deutscher Alternativpop in einer seiner sympathischten Inkarnationen. Einen schönes, kleines Album.
7/10
Samstag, März 29, 2008
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